Räumungskosten: der Schnellüberblick
Die Zahlen für 2026 in Kürze – ausführlich seziert im großen Kosten-Ratgeber unseres Räumungs-Spezialisten.
Die Richtwerte
Kellerabteil ab € 290, Wohnung bis 45 m² ab € 690, bis 90 m² ab € 990, Haus ab € 1.990, Büro/Gewerbe ab € 890. Immer inklusive: Arbeitszeit, Fahrzeug, Abtransport samt Abfuhrkosten, besenreine Übergabe. Faustzahl je Volumen: € 45–75 pro Kubikmeter.
Was den Preis bewegt
Volumen, Zugänglichkeit, Inhalt (Farben & Öle, Schwergut), Termin (Express vs. planbar) – und als Gegenposten die Anrechnung von Verwertbarem, bei Verlassenschaften gern 15–30 %. Doku-Leistungen (Fotos, Protokoll, Nachweise) kosten bei uns nichts extra.
Vergleichen mit System
Angebote nur mit identischem Leistungsumfang vergleichen: „inkl. Abtransport?“ ist die erste Frage, „Fixpreis schriftlich?“ die zweite. Die Detail-Analyse mit Warnsignalen: großer Kosten-Ratgeber auf aufraeumer.at.
Drei legitime Sparhebel ohne Qualitätsverlust
Sparen bei der Räumung heißt nicht schlechter räumen lassen – es heißt klüger planen:
- Termin flexibel halten: Wer uns zwei, drei mögliche Tage nennt, bekommt das günstigste Fenster in der Tourenplanung.
- Verwertbares stehen lassen: Die Anrechnung wirkt nur, wenn wir die Stücke noch zu sehen bekommen.
- Aufträge bündeln: Wohnung plus Kellerabteil plus Garage in einem Termin spart doppelte Anfahrt und Rüstzeit – dasselbe gilt, wenn sich Nachbarn im Haus anschließen.
Alle drei Hebel sprechen wir bei der gratis Besichtigung aktiv an – fragen kostet nichts.
Wien-Faktoren: was den Preis prägt – und was nicht
Ein paar Wiener Eigenheiten, ehrlich eingeordnet: Der Bezirk spielt keine Rolle – wir arbeiten in allen 23 Bezirken und im Umland zu denselben Konditionen, die Anfahrt ist eingerechnet. Das Stockwerk zählt nur ohne Lift, und selbst dann moderat. Parkraum ist der stille Faktor: In dichten Grätzeln organisieren wir eine Halteverbotszone, damit der Trageweg kurz bleibt – das steht transparent als Position im Angebot.
Kurz: Nicht die Adresse macht den Preis, sondern Volumen, Wege und Inhalt. Alles andere gehört ins Reich der Angebots-Mythen.
Wie aus der Besichtigung ein Fixpreis wird
Was tatsächlich gezählt wird
Bei der Besichtigung zählt niemand einzelne Gegenstände. Geschätzt wird das Volumen, also wie viele Fahrten es werden, und die Zeit, die zwei Leute für den Weg nach draußen brauchen. Ein vollgestelltes Zimmer mit leichten Kartons ist schneller leer als ein halbleeres mit einem Klavier und drei Marmorplatten. Deshalb schauen wir jedes Zimmer an und nicht nur die Quadratmeter im Mietvertrag.
Der Weg nach draußen
Der zweite Faktor ist die Strecke vom Stück bis zum Fahrzeug. Vierter Stock ohne Lift, ein Zwischenstock mit Kehre, ein Innenhof mit einem Tor, das nicht offen bleibt: Das alles verlängert jede einzelne Fahrt. Wo der Wagen stehen darf, ist mindestens so wichtig. In dicht verparkten Gassen rechnen wir eine Halteverbotszone ab € 140 gleich mit ein.
Wann sich der Preis ändert
Der Fixpreis gilt für den Umfang, den wir gesehen haben. Er ändert sich nur, wenn nachträglich etwas dazukommt, das beim Rundgang nicht offen lag: ein zweites Kellerabteil, ein voller Dachboden, eine Garage. Dann sagen wir das vor Arbeitsbeginn und nicht erst auf der Rechnung. Nach Stunden rechnen wir grundsätzlich nicht, auch wenn ein Tag länger dauert als geplant.
So bereiten Sie die Besichtigung vor
Zeigen Sie wirklich alles, auch das, was Ihnen unwichtig erscheint. Der häufigste Grund für spätere Nachfragen ist ein Kellerabteil oder ein Dachbodenanteil, an den beim Rundgang niemand gedacht hat. Halten Sie die Schlüssel für alle Nebenräume bereit und sagen Sie dazu, welche Möbel bleiben. Wenn eine Wohnung übergeben wird, hilft ein Blick in den Mietvertrag, weil dort steht, in welchem Zustand sie zurückzugeben ist.
Klären Sie vorher, wer entscheidet. Bei einer Verlassenschaft sind oft mehrere Personen beteiligt, und ein Preis nützt wenig, wenn ihn niemand annehmen darf. Legen Sie außerdem einen Wunschtermin und einen Ausweichtermin fest, das macht die Planung von Fahrzeug und Halteverbotszone einfacher. Wer den Termin früh fixiert, bekommt eher seinen Wunschtag; kurzfristig geht meistens auch etwas, nur selten genau am Monatsletzten.
Häufige Fragen
Warum variieren Angebote so stark?
Meist unterschiedlicher Leistungsumfang (Abfuhrkosten! Endzustand!) oder Risikoverteilung (Pauschale vs. „nach Aufwand“). Gleiche Leistung verglichen, liegen seriöse Anbieter nah beieinander.
Gibt es versteckte Zusatzkosten bei euch?
Nein – der schriftliche Fixpreis nach Besichtigung ist der Endpreis. Erweiterungen (z. B. „Keller doch dazu“) werden vorher beziffert, nie hinterher verrechnet.
Beeinflusst der Zeitpunkt im Jahr die Räumkosten?
Kaum – Fixpreise gelten bei uns ganzjährig. Spürbar ist nur die Nachfrage: Monatsenden, Frühjahr und Herbst sind dicht gebucht, dazwischen ist die Terminwahl entspannter. Wer den Wunschtermin sicher haben will, fragt zwei bis drei Wochen vorher an; wer flexibel ist, bekommt auch kurzfristig gute Fenster.
Wie lange gilt ein einmal genannter Fixpreis?
Für den besprochenen Umfang halten wir ihn. Liegen zwischen Besichtigung und Termin allerdings Monate, schauen wir vorher noch einmal kurz vorbei oder lassen uns aktuelle Fotos schicken, weil sich in einer bewohnten Wohnung in dieser Zeit einiges verändert. Bei Terminen innerhalb weniger Wochen ist das nie ein Thema.
Muss ich während der Räumung anwesend sein?
Nur am Anfang und am Ende. Zu Beginn gehen wir gemeinsam durch und markieren, was bleibt; am Schluss sehen Sie sich die leeren Räume an und übernehmen die Schlüssel. Dazwischen können Sie weg. Wichtig ist eine Telefonnummer, unter der jemand tatsächlich abhebt, falls eine Frage auftaucht.
Kostenlose Besichtigung vereinbaren
Rufen Sie an oder schreiben Sie uns – Sie erhalten rasch einen Termin und danach Ihren schriftlichen Fixpreis.